Fasching im Kinderdorf
Samstag, 14.02.2026 ab 12:30 Uhr
Motto: D i s n e y
Gruppenbild mit Spendenscheck in Höhe von 4.000 €.Foto: Caritas-Kinderdorf Marienstein
Seit 4 Jahrzehnten ist nun ist das Konzept "Holzwerkstatt" in der Einrichtung als heil- und arbeitspädagogisches Förderangebot fest verankert.
Kinder lernen unter fachlicher Anleitung unseres Arbeitserziehers Walter Heller, den richtigen Umgang mit klassischen Werkzeugen aus dem Holzhandwerk und, wie Bau-Projekte Schritt für Schritt erfolgreich durchgeführt werden.
Das Caritas-Kinderdorf Marienstein erhielt den Preis für die pädagogische Holzwerkstatt, die rein über Spenden finanziert ist und in der Kinder und Jugendliche wichtige praktische Erfahrungen im handwerklichen Umgang lernen - was eine kleine Gruppe Jungen dem beeindruckten Publikum im voll besetzten Saal durch mitgebrachte Holzpaddel demonstrierte.
Dieses Konzept erfülle alle erforderlichen Kriterien für einen Preis, so der Präsident der Eichstätter Rotarier, Heinz Weitner.
Auch in diesem Jahr wurde das Caritas-Kinderdorf Marienstein vom Goals for Kids e.V. und dem ERC Ingolstadt zum jährlichen Goals-for-Kids-Day eingeladen.
An diesem Tag durften die Kinder Eishockey-Luft im Eisstadion beim Match des ERC Ingolstadt gegen die Fishtown Pinguins Bremerhaven schnuppern und als besonderen Höhepunkt auch das Eis betreten und die Cracks aus nächster Nähe treffen.
Ziel von Goals for Kids ist es Lebensbedingungen schwererkrankter und sozialschwacher Kinder und Jugendlicher in und um Ingolstadt zu verbessern und ihnen unbeschwerte und unvergessliche Momente zu bescheren. So wurden auch in der laufenden Eishockey-Saison viele Sponsoren gefunden, die jedes Tor ihres Lieblingsspielers des ERC Ingolstadt mit einer Spende an Goals for Kids feiern. So konnte der Verein an diesem Tag insgesamt unfassbare 70.000 € an zehn Einrichtungen der Region - darunter auch das Caritas-Kinderdorf Marienstein - überreichen.
Im Namen aller Kinder, Jugendlichen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein herzliches Dankeschön für das Riesen-Engagement von Goals for Kids, die das Kinderdorf bereits seit vielen Jahren unterstützen!
Gruppenbild auf der Eisfläche mit dem ERC Ingolstadt und den verschiedenen Einrichtungen nach dem Spiel
Für den guten Zweck in die Pedale getreten
Benefizveranstaltung "Cycling for Charity"
Ein besonderes Event hat sich das Organisationsteam von "Cycling for Charity Eichstätt" für die Spendenübergabe aus dem Gesamterlös ihrer Veranstaltung ausgedacht.
Unter der Leitung von Claudia Banzer treten die Teilnehmer mächtig in die Pedale
Es wurden 20 Kinder des Caritas-Kinderdorf Marienstein zu einer Cycling-Trainingseinheit ins Fitness-Studie Primefit Eichstätt eingeladen und sind bei coolen Sounds unter der Anleitung von Claudia Banzer ordentlich ins Schwitzen gekommen.
Bei diesem Event ist eine sagenhafte Spendensumme von insgesamt € 4.000,00 an die Verantwortlichen des Caritas-Kinderdorf Marienstein und der beiden Schulen Knabenrealschule Rebdorf und Maria Ward-Realschule übergeben wurde.

Vielen Dank an die Initiatorin Claudia Banzer und Klaus Dorsch vom Organisationsteam für das große Engagement.
Das ist eine wirklich Supersache für uns!
Das Kinderdorf Marienstein ist stets um eine gute Gesundheitsvorsorge für Kinder und Mitarbeiter.
Seit nunmehr über 10 Jahren arbeitet die Einrichtung als eine der ersten vollstationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe nach dem bewährten "Kneipp-Gesundheitskonzept".
Mittlerweile sind alle Gruppen zertifiziert und es ist uns ein Anliegen, die 5 Säulen des Gesundheitskonzeptes (Bewegung, Heilpflanzen + Natur, Ernährung, Lebensordnung und Wasser in unsere pädagogische Arbeit zu integrieren.
Um unser Gesundheitskonzept im Kinderdorf immer wieder neu positiv zu gestalten und zu beleben, fand vom 10.06.-14.06.2024 eine große Kneipp-Aktionswoche in unserer Einrichtung statt.
Wir starteten zu Beginn der Woche mit einem schönen Workshop zum Thema "gesundes, warmes Frühstück - mit Blick auf die TCM Ernährungsweise".
In der Folge fanden in allen Gruppen diverse Angebote zur Gesundheitsförderung statt. Neben den alltäglichen "Basics" wie die Armbadewanne, Güsse, gesundes Essen und Bewegung gab es Gruppenabende zu diversen Themen, Aktionen wie Taulaufen und die Nutzung der verschiedenen Kneipp-Wassertretbecken in der Region, das Ausprobieren neuer Rezepte, Sportangebote wie Klettern, Wandern und vieles mehr.
Neben den Kollegen und Gesundheitserziehern machten auch die Schule und die Großküche in der Aktionswoche mit.
Wichtig war uns das Thema Gesundheit und Prävention wieder verstärkt in den Focus der Kinder und Mitarbeitenden zu rücken. Wir wollen unsere Kinder und Jugendlichen auf ein bewusstes, gesundes Leben vorbereiten, Alternativen aufzeigen und ihnen das Werkzeug an die Hand geben, welches sie in ihrem späteren Leben zur Gesundheitsprävention nutzen können.
Die Teilnehmer beim Zubereiten eines gesundes Frühstücks
Möglich wurde die ganze Woche auch vor allem durch Spenden der Rotarier und der Caritas-Stiftung, die speziell zur Deckung der Kosten des Kneipp-Gesundheitskonzeptes erbracht wurden.
Wir bedanken uns bei den Spendern und bei allen die die verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen in dieser Woche begleitet und möglich gemacht haben.
In den vergangenen 2 Jahren investierten die Jugendlichen der Projektgruppe "wasserfest" mit ihren Betreuern Walter Heller und Veronika Kamuf rund 300 Stunden Arbeit in das Bootsbau-Projekt. Durch Corona und durch die damit einhergehenden Einschränkungen verzögerte sich die Bauzeit um ein Jahr. Trotz dieser Unterbrechung hielt die Gruppe weiter an ihrem Ziel fest und verleimte rund 320 lfm Zedernholzleisten über Bauspannten, die in bestimmten Abständen auf einem festen Fundament stehen. Dieses Mallengerüst bestimmt die Form und liefert den Unterbau für die Herstellung des Bootes, das anschließend gehobelt, geschliffen, beidseitig mit Glasfilament und Epoxidharz überzogen wird. Es ist ein Reisekanu vom Typ "Prospector", dessen Form in Kanada um 1920 seinen Ursprung hat und mit dem die Prospektoren, die Landvermesser, unterwegs waren. Das Boot hat eine Länge von knapp 5 Meter und wiegt um die 26 Kg. Mit den eigenen Händen ein Boot zu bauen zählt sicher zu den intensivsten Erlebnissen holzhandwerklichen Tun´s.
Das Kanubau-Team nach Fertigstellung in der Holzwerkstatt im Kinderdorf.Caritas
In der pädagogischen Arbeit mit den Jugendlichen bietet der Bootsbau inhaltlich viel Potential. Ziel des Angebotes ist es, den Jugendlichen insbesondere ihre Stärken aufzuzeigen und ihnen ein Umfeld zur Förderung von sozialen Kompetenzen zu schaffen. Durch die realistischen Arbeiten, die der Bootsbau verlangt, sollen die Jugendlichen zudem grundlegend in ihrer Arbeitsbefähigung gefördert werden, um sie auf die bevorstehende Arbeitswelt vorzubereiten. Durch die lange Bauzeit werden bei den Jugendlichen vor allem die allgemeine Arbeitshaltung wie Ausdauer, Durchhaltevermögen, handwerkliches Geschick, sauberes und konzentriertes Arbeiten gefördert. Neben dem richtigen Umgang mit Material und Handwerkszeug lernen sie aber auch, dass sich so eine anspruchsvolle Aufgabe nur durch die Zusammenarbeit in einer gut funktionierenden Arbeitsgruppe verwirklichen lässt. Jeder abgeschlossene Arbeitsschritt ist für die Teilnehmer erkennbar; der Erfolg der eigenen Leistung ist sichtbar.
Der Jugendliche erfährt, dass sein zielgerichtetes Tun zum Erfolg führen kann, was sich positiv auf seinem Selbstwert auswirkt und sein Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit stärkt.
Zu den spannendsten Momenten zählt dann der Augenblick, wenn das Boot zum ersten Mal zu Wasser gelassen wird. Erst jetzt zeigt es sich, ob sich die Arbeit und die damit verbundenen Anstrengungen
Walter Heller und sein Team besteigen das erste Mal das Kanu im Wasser.Caritas/Heller
gelohnt haben. Die Leiterin des Kinderdorfes, Brigitte Radeljic-Jakic zelebrierte die feierliche Bootstaufe und taufte das Boot auf den Namen "Artisan", was aus dem englischen übersetzt bedeutet: der Handwerker, die Handwerkerin. Vor der anschließenden ersten Fahrt hoben der Erlebnispädagoge Walter Heller und die Co-Leiterin Veronika Kamuf den besonderen pädagogischen Wert dieser Gemeinschaftsarbeit hervor. Diese Jugendlichen haben über einen langen Zeitraum durchgehalten, sie haben nicht aufgegeben und sie können zurecht stolz darauf sein, an etwas ganz Besonderem mitgearbeitet zu haben.
zum Film "Ein Kanu entsteht: Erlebnispädagogik
Dargestellt wird die vielfältige Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in der heilpädagogischen Einrichtung.
Dargestellt werden die Erfahrungen von neuen jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei einem Event des Caritas-Kinderdorfes Marienstein.
Dargestellt wird das familienähnliche Leben von Jugendlichen in der Einrichtung, die zum Caritas-Kinderdorf Marienstein gehört.